Puccinia angelicae (Schumach.) Fuckel non P. Karst. s. str.
(Synonyme: Uredo angelicae Schumach.)
Wirt: Küsten-Engelwurz (Angelica archangelica subsp. litoralis (Wahlenb.) Thell.)

Habitus (Pilz)

Uredien blattunterseits von hellgrünen bis gelblichen Flecken

Uredien klein, zimtbraun und stäubend

Teliosporen 30-45 x 15-25 µm, ellipsoidisch bis schmal ellipsoidisch oder schmal keulenförmig

Wand braun, glatt, gleichmäßig dick (2 p) oder am Scheitel ein wenig verdickt

Stiel kurz, hyalin, hinfällig
Sporulationszeitraum: Juni – August
Fundort: Norwegen, Kap Lindesnes, 28.07.2017.
Wirtsspektrum: 0,II,III: Angelica spp.
Rote-Liste-Kategorie: gefährdet, RL3 (Thiel et al. 2023)
Verbreitung: Selten auf diesem Wirt in Deutschland nachgewiesen, ob auch auf der Unterart? (Klenke & Scholler 2015, Thiel et al. 2023).
Verwechslungsarten: Puccinia karstenii bildet nur Telien aus und verkrümmt hierbei oftmals die Blattnerven. Das können die primären Uredien von Puccinia angelicae aber ebenfalls. Mikroskopische Absicherung erforderlich.
Anmerkung: Dieser Rostpilz vollführt keinen Wirtswechsel. Er bildet seine Spermogonien, Uredien und Telien (Auslassung der Aecien) auf verschiedenen Arten der Engelwurz (Angelica spp.) aus.
Literatur
Gäumann, E. (1959): Die Rostpilze Mitteleuropas mit besonderer Berücksichtigung der Schweiz. – Beiträge zur Kryptogamenflora der Schweiz 12: 958.
Klenke, F., Scholler, M. (2015): Pflanzenparasitische Kleinpilze. Bestimmungsbuch für Brand-, Rost-, Mehltau-, Flagellatenpilze und Wucherlingsverwandte in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol. – Berlin, Heidelberg: Springer Spektrum: 123.
Internet
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