Microbotryum stellariae

Microbotryum stellariae (Sowerby) G. Deml & Oberw.

(Synonyme: Ustilago stellariae Liro)

Wirt: Wasserdarm (Stellaria aquatica (L.) Scop.)

Habitus

Sori in offenen Blüten in geschwollenen Staubblättern, dunkelviolett, stäubend.

Sporenpulver dunkelviolett; Blüten bei Befall „schmutzig“ wirkend

Mikroskopische Merkmale siehe: Stellaria graminea

Sporulationszeitraum: Mai – Oktober

Fundort: z.B. Deutschland, Niedersachsen, Hannover, Eilenriede, 07.10.2008.

Wirtsspektrum: III: Arenaria spp.,Cerastium spp.,Silene spp.

Rote-Liste-Kategorie: ungefährdet (Thiel et al. 2023)

Verbreitung: Zerstreut auf diesem Wirt aus Deutschland (Klenke & Scholler 2015, eigene Beobachtungen).

Verwechslungsarten: Keine

Anmerkung: Die Gattung Microbotryum wird wegen der dunkel verfärbten Staubblätter oft als Antherenbrand bezeichnet, auch wenn diese Gattung nicht zu den Brandpilzen sondern zu den Rostpilzen im weiteren Sinne zählt (Bauer et al. 1997). Früher wurde die Art wie alle Microbotryum-Arten die Nelkengewächse befallen zu Microbotryum violaceum gestellt.


Literatur

Klenke, F., Scholler, M. (2015): Pflanzenparasitische Kleinpilze. Bestimmungsbuch für Brand-, Rost-, Mehltau-, Flagellatenpilze und Wucherlingsverwandte in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol. – Berlin, Heidelberg: Springer Spektrum: 777.

Scholz, H., Scholz, I. (1988) Die Brandpilze Deutschlands (Ustilaginales). Englera 8: 224.

Vánky, K. (2012): Smut fungi of the world. – St. Paul: APS-Press.

Internet

Externer Link

https://bladmineerders.nl/en/parasites/fungi/dikarya/basidiomycota/pucciniomycotina/microbotryomycetes/microbotryomycetidae/microbotryales/microbotryaceae/microbotryum/microbotryum-stellariae/