Puccinia circaeae Pers.
(Synonyme: – )
Wirt: Mittleres Hexenkraut (Circaea intermedia Ehrh.)


Habitus

Telien unterseits von runden, größeren, etwas eingesenkten Blattflecken gebildet (zwei Formen, hier die helllbraune Form)

Telien blattunterseits fest, hellbraun, polsterförmig (kleiner als bei der dunkelbraunen Form)
Mikroskopische Merkmale: siehe Circaea lutetiana
Sporulationszeitraum: Juni-November
Fundort: z.B. Deutschland, Bayern, Niederbayern, Passau, Neuburger Wald, 16.08.2014.
Wirtsspektrum: III: Circaea spp.
Rote-Liste-Kategorie: ungefährdet (Thiel et al. 2023)
Verbreitung: Selten auf diesem Wirt in Deutschland nachgewiesen (Klenke & Scholler 2015, eigene Beobachtungen).
Verwechslungsarten: Keine
Anmerkung: Dieser Rostpilz vollführt keinen Wirtswechsel und hat einen verkürzten Entwicklungszyklus. Es werden nur Telien auf den Arten der Hexenkräuter (Circaea spp.) gebildet.
Literatur
Gäumann, E. (1959): Die Rostpilze Mitteleuropas mit besonderer Berücksichtigung der Schweiz. – Beiträge zur Kryptogamenflora der Schweiz 12: 640f.
Klenke, F., Scholler, M. (2015): Pflanzenparasitische Kleinpilze. Bestimmungsbuch für Brand-, Rost-, Mehltau-, Flagellatenpilze und Wucherlingsverwandte in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol. – Berlin, Heidelberg: Springer Spektrum: 289.
Internet
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