Phragmidium tuberculatum J. B. Müll.
(Synonyme: – )
Wirt: Weiße Bauernrose (Rosa × alba L.)


Habitus


Die Pilzlager werden unterseits von orangen oder schwach gelblichen, manchmal diffusen Flecken gebildet




Telien entstehen in den selben Lagern wie die Uredien, schwarzbraun, gestielt (mit Handlupe deutlich zu erkennen)
Mikroskopische Merkmale: siehe Rosa rugosa
Sporulationszeitraum: April – November
Fundort: z.B. Deutschland, Rheinalnd-Pfalz, Mainz, Botanischer Garten, 25.09.2015, Kruse 2022.
Wirtsspektrum: 0,I,II,III: diverse Rosa spp.
Rote-Liste-Kategorie: ungefährdet (Thiel et al. 2023)
Verbreitung: Ob selten auf diesem Wirt in Deutschland (Klenke & Scholler 2015, eigene Beobachtungen).
Verwechslungsarten: Rosenroste sind nicht unbedingt leicht zu bestimmen. Das Vorliegen aller Stadien erleichtert eine Artbestimmung. Sehr ähnlich ist Ph. mucronatum, bei der aber die Uredosporen keine deutlich aufgequollenen Keimporen haben. Weiterhin sind die Teliosporen meist 7-zellig und haben eine keine abrupt aufgesetzte Spitze. Phragmidium fusiforme hat 10-12 zellige Telien und kommt vor allem auf Rosa pendulina vor.
Anmerkung: Dieser Rostpilz vollführt keinen Wirtswechsel. Auf Rosen (Rosa spec.) werden die Spermogonien, Aecien (Caeoma), Uredien und Telien gebildet.
Literatur
Gäumann, E. (1959): Die Rostpilze Mitteleuropas mit besonderer Berücksichtigung der Schweiz. – Beiträge zur Kryptogamenflora der Schweiz 12: 1185f.
Klenke, F., Scholler, M. (2015): Pflanzenparasitische Kleinpilze. Bestimmungsbuch für Brand-, Rost-, Mehltau-, Flagellatenpilze und Wucherlingsverwandte in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol. – Berlin, Heidelberg: Springer Spektrum: 697.
Kruse J (2022) Beitrag zur Kenntnis der pflanzenparasitischen Kleinpilze im Botanischen Garten der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Mainzer Naturwissenschaftliches Archiv 59: 149-184.
Internet
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