Microbotryum saponariae

Microbotryum saponariae M. Lutz, Göker, Piątek, Kemler, Begerow & Oberw.

(Synonyme: M. violaceum (Pers.) G. Deml & Oberw. s.l. p.p., Ustilago violacea (Pers.) Roussel)

Wirt: Kleines Seifenkraut (Saponaria pumila Janch.)

Sori in offenen Blüten in den Staubblättern

Sporenpulver braunviolett, pulverig

Durch einen Befall wirken die Blüten „schmutzig“; bei Regen verwäscht es etwas und das Befallsbild wird heller

Mikroskopische Merkmale: siehe Saponaria officinalis

Vorkomen: Juli – September

Fundort: Österreich, Kärnten, Wolfsberg, Lavanttaler Alpen, 07.07.2015.

Wirtsspektrum: III: Saponaria spp.

Rote-Liste-Kategorie: ungefährdet (Thiel et al. 2023)

Verbreitung: Keine Nachweise auf diesem Wirt aus Deutschland (Klenke & Scholler 2015, Scholz & Scholz 1988, Thiel et al. 2023).

Verwechslungsarten: Keine

Anmerkung: Die Gattung Microbotryum wird wegen der dunkel verfärbten Staubblätter oft als Antherenbrand bezeichnet, auch wenn diese Gattung nicht zu den Brandpilzen sondern zu den Rostpilzen im weiteren Sinne zählt (Bauer et al. 1997). Früher wurde die Art wie alle Microbotryum-Arten die Nelkengewächse befallen zu Microbotryum violaceum gestellt.


Klenke, F., Scholler, M. (2015): Pflanzenparasitische Kleinpilze. Bestimmungsbuch für Brand-, Rost-, Mehltau-, Flagellatenpilze und Wucherlingsverwandte in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol. – Berlin, Heidelberg: Springer Spektrum: 718.

Scholz, H., Scholz, I. (1988) Die Brandpilze Deutschlands (Ustilaginales). Englera 8.

Vánky, K. (2012): Smut fungi of the world. – St. Paul: APS-Press.

Internet

Externer Link

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