Marssonina daphnes (Roberge ex Desm.) Magnus
(Synonyme: Gloeosporium mezerei Cooke, Marssonia daphnes (Roberge ex Desm.) Sacc., Septoria daphnes Roberge ex Desm.)
Wirt: Alpen-Seidelbast (Daphne alpina L.)

Wirtspflanze: fruchtend


Blattflecken grünlich, später bräunlich, z.T. erhaben berandet

Acervuli flach, gelblich bis gräulich, speckig glänzend

Bei Feuchtigkeit tritt die helle Konidienmasse aus

Befall hier auch massiv an den Früchten

Zerdrücktes Pyknidium mit austretenden Konidien


Konidien 2-zellig, ei-, birn- oder keulenförmig, etwas gebogen, untere Zelle kleiner als die obere Zelle

Konidien farblos, 17–22 × 5–7(–9) µm
Sporulationszeitraum: Juli-November
Fundort: Frankreich, Département Alpes-De-Haute-Provences, 05.08.2020.
Wirtsspektrum: Daphne spp.
Verbreitung: Kein Nachweis auf diesem Wirt in Deutschland.
Verwechslungsarten: Marssonina obtusata (Maubl.) Moch. hat ähnliche Konidienmaße, kommt aber auf Daphne laureola vor.
Literatur
Brandenburger, W (1985): Parasitische Pilze an Gefäßpflanzen in Europa. Gustav Fischer: 388.
Ellis, MB & Ellis JP (1997): Microfungi on Land Plants. An Identification Handbook. The Richmond Publishing Co: 118.
Klenke F & Kruse J (2025) Imperfekter Schlüssel zur Bestimmung imperfekter und perfekter Ascomyzeten an lebenden Pflanzen im deutschsprachigen Raum. Anamorphen: „Coelomyzeten“ und „Hyphomyzeten“ und Teleomorphe außer Taphrinales und Erysiphales (Echter Mehltau). Arbeitsdokument. Veröffentlicht auf https://www.phytoparasiten.de/.
Internet
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