Diachora lathyri (Lév.) E. Müll.
(Synonyme: Diachorella lathyri (Fuckel) B. Sutton, Dothidea lathyri Lév., Euryachora lathyri (Lév.) Cooke, Phyllachora lathyri (Lév.) Theiss. & Syd., Physalospora lathyri (Lév.) Sacc., Sphaeria lathyri (Lév.) Durieu & Mont.)
Wirt: Knollen-Platterbse (Lathyrus tuberosus L.)

Habitus Wirtspflanze

Wirtspflanze, Detail Blüte


Blattflecken dunkelbraun bis schwarzbraun, oftmals gelb gerandet

Stromata flach bis leicht erhaben, schwarz glänzend, 80–100 µm im Ø

Stromata oft zusammenfließend

Konidienmasse hier als kleine helle Punkte auf dem Stroma sichtbar


Zerdrücktes Stroma mit Konidienträgern und austretenden Konidien

Konidien länglich, ellipsoid oder eiförmig, mit 1 hyalinen, bis 30 µm langen Anhängsel

Konidien farblos, 5–12(–14) × 1,5–2,5 µm
Sporulationszeitraum: Juni-November
Fundort: z.B. Deutschland, Bayern, Lkr. Rhön-Grabfeld, O Trappstadt, 20.06.2010.
Wirtsspektrum: Lathyrus spp.
Verbreitung: Selten auf diesem Wirt in Deutschland. (eigene Beobachtungen, Kruse 2012)
Verwechslungsarten: Braune Flecken findet man regelmäßig auf Platterbsen-Blättern. Wichtig ist, dass man auf die leicht erhabenen Stroma in diesen Flecken achtet. Es gibt außerdem weitere makroskopisch ähnlich aussehende Arten, wie z.B. Phyllosticta lathyricola Bubák & Krieg.
Brandenburger, W (1985): Parasitische Pilze an Gefäßpflanzen in Europa. Gustav Fischer: 296.
Klenke F & Kruse J (2025) Imperfekter Schlüssel zur Bestimmung imperfekter und perfekter Ascomyzeten an lebenden Pflanzen im deutschsprachigen Raum. Anamorphen: „Coelomyzeten“ und „Hyphomyzeten“ und Teleomorphe außer Taphrinales und Erysiphales (Echter Mehltau). Arbeitsdokument. Veröffentlicht auf https://www.phytoparasiten.de/.
Kruse J (2012) Fünf besondere Funde phytoparasitischer Kleinpilze in Unterfranken, Bayern. Mycol. Bav. 13: 69-77.
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