Calophoma vincetoxici (De Not.) L.W.Hou, L. Cai & Crous
(Synonyme: Amphisphaeria vincetoxici De Not., Didymella vincetoxici (De Not.) Sacc.)
Wirt: Weiße Schwalbenwurz (Vincetoxicum hirundinaria Medik.)

Wirtspflanze (blühend)

Wirtspflanze, Detail Blüte

Blattflecken gräulich, trocken blassbraun, rundlich, z.T. dunkelrandig

Blattflecken auffällig konzentrisch zoniert


Pyknidien als schwarze Punkte oberseits in den Flecken

Pyknidien kugelig, (70–)190–380 µm im Ø

Zerdrücktes Pyknidium mit austretenden Konidien

Konidien zylindrisch bis variabel in der Form, 1-2-zellig

Konidien farblos, (9–)14–22,5 × 4,5–7 µm
Sporulationszeitraum: Juli-November
Fundort: Deutschland, Bayern, Oberbayern, Lkr. Weilheim, N Pähl, 11.07.2013.
Wirtsspektrum: Vincetoxicum hirundinaria
Verbreitung: Ob selten auf diesem Wirt in Deutschland? (eigene Beobachtungen).
Verwechslungsarten: Es gibt weitere Coelomyzeten-Arten auf Berberis, wie Ascochyta und Phyllosticta, die der oben gezeigten Art auch mikroskopisch ähnlich sind, aber geringe Abweichungen in den Konidien aufweisen. Septogloeum cynanchi Allesch. unterscheidet sich makroskopisch schon durch die Ausbildung von Acervuli.
Literatur
Hou, L. W., Groenewald, J. Z., Pfenning, L. H., Yarden, O., Crous, P. W., & Cai, L. (2020). The phoma-like dilemma. Studies in Mycology, 96, 309-396.
Klenke F & Kruse J (2025) Imperfekter Schlüssel zur Bestimmung imperfekter und perfekter Ascomyzeten an lebenden Pflanzen im deutschsprachigen Raum. Anamorphen: „Coelomyzeten“ und „Hyphomyzeten“ und Teleomorphe außer Taphrinales und Erysiphales (Echter Mehltau). Arbeitsdokument. Veröffentlicht auf https://www.phytoparasiten.de/.