Ochropsora ariae (Fuckel) Ramsb.
(Synonyme: O. sorbi Dietel)
Wirt: Wald-Geißbart (Aruncus dioicus (Walter) Fernald.)

Habitus

Sori unauffällig, blattunterseits an blassen Blattflecken


Telien blass fleischfarben, später bräunlich, 0,3–0,5 mm Ø, flach pustel- oder krustenförmig
Mikroskopische Merkmale: siehe Sorbus aucuparia
Sporulationszeitraum: August – November
Fundort: z.B. D, Bayern, Niederbayern, Passau, sö Passau-Kohlbruck, Neuburger Wald
Wirtsspektrum: 0,I: Anemone, Aruncus, II,III: Prunus, Sorbus (Wirtswechsel)
Rote-Liste-Kategorie: ungefährdet (Thiel et al. 2023)
Verbreitung: Selten auf diesem Wirt in Deutschland (Klenke & Scholler 2015, eigene Beobachtungen).
Verwechslungsarten: Keine, es ist der einzige Rostpilz auf dieser Wirtsgattung.
Anmerkung: Dieser Rostpilz vollführt einen Wirtswechsel. Auf Windröschen (Anemone) werden die Spermogonien und Aezien gebildet, danach wechselt der Pilz auf Mehlbeere (Sorbus), um dort die Entwicklung mit der Ausbildung von Uredien und Telien zu vollenden.
Literatur
Gäumann, E. (1959): Die Rostpilze Mitteleuropas mit besonderer Berücksichtigung der Schweiz. – Beiträge zur Kryptogamenflora der Schweiz 12: 1216.
Klenke, F., Scholler, M. (2015): Pflanzenparasitische Kleinpilze. Bestimmungsbuch für Brand-, Rost-, Mehltau-, Flagellatenpilze und Wucherlingsverwandte in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol. – Berlin, Heidelberg: Springer Spektrum: 120.
Internet
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