Phyllosticta nebulosa

Phyllosticta nebulosa Sacc.

(Synonyme: Ph. silenes Lobik non Peck)

Wirt: Weiße Lichtnelke (Silene latifolia subsp. alba (Mill.) Greuter & Burdet)

Wirtspflanze: Habitus

Wirtspflanze: blühend

Blattflecken undeutlich, rostfarben, später blasser

Pyknidien als dunkle Punkte oberseits in den Flecken

Pyknidien 80–150 µm im Ø

Zerdrücktes Pyknidium mit austretenden Konidien

Konidien 1-zellig, zylindrisch

Konidien farblos, 6–9 × 1,5–3,5  µm

Sporulationszeitraum: fast ganzjährig

Fundort: z.B. Deutschland, Hessen, Kr. Bergstraße, Lorsch, 16.05.2024.

Wirtsspektrum: Silene spp.

Verbreitung: Ob selten auf diesem Wirt in Deutschland?

Verwechslungsarten: Es gibt zahlreiche sehr ähnliche Coelomyzeten-Arten auf der Wirtsgattung. Es muss immer mikroskopiert werden; Anzahl der Septen, Größe der Konidien und die Form dieser sind entscheidend.


Literatur

Brandenburger, W (1985): Parasitische Pilze an Gefäßpflanzen in Europa. Gustav Fischer: 114.

Klenke F & Kruse J (2025) Imperfekter Schlüssel zur Bestimmung imperfekter und perfekter Ascomyzeten an lebenden Pflanzen im deutschsprachigen Raum. Anamorphen: „Coelomyzeten“ und „Hyphomyzeten“ und Teleomorphe außer Taphrinales und Erysiphales (Echter Mehltau). Arbeitsdokument. Veröffentlicht auf https://www.phytoparasiten.de/.

Internet

Externer Link

https://bladmineerders.nl/parasites/fungi/dikarya/ascomycota/pezizomycotina/dothideomycetes/botryosphaeriales/phyllostictaceae/phyllosticta/phyllosticta-nebulosa/