Coleosporium senecionis

Coleosporium senecionis (Pers.) Fr.

(Synonyme: – )

Wirt: Alpen-Greiskraut (Senecio alpinus (L.) Scop.)

Habitus

Befallene Blätter weisen oberseits gelbliche Flecken auf

Detail der Blattflecken

Uredien oft gruppenweise angeordnet, blattunterseits, orange, von den Resten der Epidermis umgeben

Telien orangerot, wachsartig und krustig

OLYMPUS DIGITAL CAMERAWand der Sporen warzig

OLYMPUS DIGITAL CAMERAUredosporen länglich oder oval, 20-32 x 22-25 µm

Sporulationszeitraum: März – November

Fundort: z.B. Deutschland, Bayern, Oberallgäu, nähe Faistenoy, 02.08.2008.

Wirtsspektrum: 0,I: Pinus, II,III: Senecio, Pericallis und Verwandte

Bemerkung: Dieser Rostpilz vollführt einen Wirtswechsel. Während auf Kiefer (Pinus) die Spermogonien und Aezien gebildet werden, wechselt der Pilz im Sommer auf Verwandte des Greiskrauts (Senecio, Pericallis, Kleinia etc.) um dort seine Entwicklung mit der Ausbildung von Uredien und Telien zu vollenden.

Zerstreut auf diesem Wirt in Deutschland (Klenke & Scholler 2015, eigene Beobachtungen).

Verwechslungsarten: Keine.


Gäumann, E. (1959): Die Rostpilze Mitteleuropas mit besonderer Berücksichtigung der Schweiz. – Beiträge zur Kryptogamenflora der Schweiz 12: 122f.

Klenke, F., Scholler, M. (2015): Pflanzenparasitische Kleinpilze. Bestimmungsbuch für Brand-, Rost-, Mehltau-, Flagellatenpilze und Wucherlingsverwandte in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol. – Berlin, Heidelberg: Springer Spektrum: 743.