Phragmidium potentillae

Phragmidium potentillae (Pers.) P. Karst.

(Synonyme: Puccinia potentillae Pers.)

Wirt: Gold-Fingerkraut (Potentilla aurea L.)

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Habitus

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Aezien (Caeoma) meist an Blattnerven und Stielen, Verkrümmungen verursachend

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Caeomalager rundlich oder länglich, lebhaft orange, oft polsterförmig

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Viele Lager werden auch blattunterseits gebildet, früh stäubend und von den Resten der Epidermis umgeben

Uredien (orange und eher kleiner) und Telien (schwarzbraun) auf der Blattunterseite

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Aeciosporen rundlich oder oval, Außenwand entfernt warzig

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Sporen 20-25 x 15-20 µm

Sporulationszeitraum: April – November

Fundort: z.B. Deutschland, Bayern, Oberallgäu, nähe Einödsbach, 27.07.2008.

Wirtsspektrum: 0,I,II,III: Potentilla spec., nur ausnahmsweise auf P. recta, P. anglica

Bemerkung: Dieser Rostpilz vollführt keinen Wirtswechsel. Auf Fingerkräutern (Potentilla spec.) werden die Spermogonien, Aecien (Caeoma), Uredien und Telien gebildet.

Zerstreut auf diesem Wirt in Deutschland nachgewiesen (Klenke & Scholler 2015, eigene Beobachtungen).

Verwechslungsarten: Phragmidium tormentillae sieht ähnlich aus, hat aber hellbraune Telien und kommt vor allem auf Potentilla recta, P. anglica und verwandten Arten vor.


Gäumann, E. (1959): Die Rostpilze Mitteleuropas mit besonderer Berücksichtigung der Schweiz. – Beiträge zur Kryptogamenflora der Schweiz 12: 1176.

Klenke, F., Scholler, M. (2015): Pflanzenparasitische Kleinpilze. Bestimmungsbuch für Brand-, Rost-, Mehltau-, Flagellatenpilze und Wucherlingsverwandte in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol. – Berlin, Heidelberg: Springer Spektrum: 654.