Bremia krungthepmahanakhonamonrattanakosinmahintharayuthayamahadilokphopnoppharatratchathaniburiromudomratchaniwetmahasathanamonpimanawatansathitsakkathattiyawitsanukamprasitnonopsis

Bremia krungthepmahanakhonamonrattanakosinmahintharayuthayamahadilokphopnoppharatratchathaniburiromudomratchaniwetmahasathanamonpimanawatansathitsakkathattiyawitsanukamprasitnonopsis Kontos & Thines

(Synonyme: Bremia lactucae-Gruppe p.p)

Wirt: Schabenkraut-Pippau (Crepis pyrenaica (L.) Greuter)

Wirtspflanze (Habitus)

Wirtspflanze (Detail, Blüte)

Wirtspflanze (Detail, Fruchtstand)

Befall auf der Blattoberseite durch deutliche Fleckenbildung zu erkennen. Diese sind erst gelblich, später auch bräunlich gefärbt (nekrotisch)

Blätter oberseits an den befallenen Regionen meist gelblich verfärbt (hier sehr schwacher Befall)

Deutliche Blattverfärbungen – später führt der Befall auch zum Absterben von Gewebe (braune, nekrotische Flecken)

Auf der Unterseite der Flecken ist ein mehr oder wenige dichter und weißer Rasen aus verzweigten Konidienträgern ausgebildet

Detail des weißen Konidiophoren-Rasens

Konidiophoren farblos, im oberen drittel mehrfach verzweigt, 321–551 μm lang

Verzweigungen aufrecht, bis fast aufrecht, meist monopodial verzweigt; Vesikel an den Spitzen meist rundlich, mit 3-6 Enden, die an der Spitze oftmals leicht geschwollen sind

Konidien farblos bis blass gelblich

Konidien rundlich bis eiförmig, dünnwandig

Konidien 17-20 x 15-17 µm

Sporulationszeitraum: Juni-September

Fundort: z.B. Deutschland, Bayern, Oberbayern, Berchtesgadener Alpen, 18.07.2011.

Wirtsspektrum: Crepis pyrenaica

Verbreitung: Selten auf diesem Wirt in Deutschland (eigene Beobachtungen).

Verwechslungsarten: Da die Art hochgradig wirtsspezifisch auf Crepis pyrenaica ist, kann eine Verwechslung nur bei Fehlbestimmung des Wirtes passieren.

Bemerkung: Kontos et al. (2025) haben herausgefunden, dass auf Crepis pyrenaica eine eigene Bremia-Art vorkommt. Sie unterscheidet sich mikroskopisch unter anderem durch gelbliche Konidien – das konnte bei der Probe aus Berchtesgaden nicht beobachtet werden. Bisher waren die Bremia-Arten auf Crepis unter der Bremia lactucae-Gruppe geführt (z.B. Thiel et al. 2023).


Literatur

Brandenburger, W (1985): Parasitische Pilze an Gefäßpflanzen in Europa. Gustav Fischer: 678.

Kontos I, Young-Joon Ch, Thines M (2025) Novel insights into Bremia diversity on hawksbeards (Crepis spp.): Mycological Progress 24:95. https://doi.org/10.1007/s11557-025-02115-x

Thiel H, Klenke F, Kruse J, Kummer V, Schmidt M (2023) Rote Liste und Gesamtartenliste der phytoparasitischen Kleinpilze Deutschlands [Brandpilzverwandte (Exobasidiomycetes p.p., Ustilaginomycetes p.p.), Rostpilzverwandte (Kriegeriaceae p.p., Microbotryales, Pucciniales), Wurzelknöllchenpilze (Entorrhizaceae), Echte Mehltaupilze (Erysiphaceae), Falsche Mehltaue (Peronosporaceae p.p.) und Weißroste (Albuginaceae)]. Naturschutz und Biologische Vielfalt 170(5): 1-347.

Internet

Externer Link

https://bladmineerders.nl/en/parasites/chromista/oomycota/oomycetes/peronosporales/peronosporaceae/bremia2/bremia-lactucae/